Nun bin ich also soweit, daß ich mit Fenja zu Hause vor Ort üben kann. Im Ort der Führhundschule haben wir das Losgehen geübt, was nun schon ganz gut läuft. Ich kan auch schon steckenweise, wo es gerade geht, ganz flott mit ihr gehen. Sie spürt, sobald Frauchen unsicher wird, und dann läuft sie auch langsamer. Wenn wir ausweichen müssen, oder wenn es um die Kurve geht, dann macht sie langsamer. Ich kann ihr auch jetzt schon den Bügel überziehen. Ich bin da etwas grobmotorisch, rede aber beruhigend auf sieein, bin etwas hektisch und habe ANgst, aber manchmal greife ich auch einfach durch das Loch und ziehe ihre Schnauze durch, dann streichle ich sie freundlich, und das verzeiht sie mir auch ganz gut. Wir waren auch schon mal in einer etwas belebteren Gegend. Was noch schwierig ist, das ist, wenn sie selbst entscheiden muß, wohin sie ausweicht, und ich ja nicht Gedanken lesen kann, daher auch nicht weiß, wo sie nun hin ziehenwill, und dann laufe ich nicht rechtzeitig mit. Auch bei Treppen oder großen Hindernissen ist es noch schwierig, zu erraten, wo ich jetzt spontan mitlaufen muß. Ziehe ich zu weit nach links, dann trete ich sie, bleibe ich lieber erst mal stehen und warte, wohin sie zieht, dann blockiere ich sie. Da ist immer noch eine Zwickmühlensituation, welche ich nicht leiden kann. Auch fällt das Mitgehen direkt amHund noch schwer, aber es geht schon besser. Nun trainieren wir schon daheim bei mir. Sie kennt schon zwei Gassiwiesen, und wir werden dann auch immer dazu sagen, wohin es nun geht, damit sie es gleich mit dem Weg verknüpft. Auch fällt es noch schwer, etwas aus einer Situation auf eine andere zu übertragen. Wenn sie eine Ampel gut mit mir geht, dann fällt es mir bei der anderen Ampel wieder schwer, ich werde nervös und bin aufgeregt, weil es ja wieder eine neue Ampel ist. Ich muß ihr erst mal erklären, wo genau die AMpel ist, wobei ich es ja dann auch gleich selbstsehen kann. Dann muß sie auf den Ampel mast zugehen, an ihm hochspringen, ich muß "fein Ampel" sagen, und dann bekommt sie erst das Leckerli, sobald sie mit den Pfoten auf den Drücker gegangen ist. Das muß man noch bei jeder Ampel exttra üben. Ich weiß auch oft nicht, wie genau ich ihr die Ampel erklären muß, WELCHE sie jetzt nehmen muß, ob "gerade Ampel, weil die Ampel vor uns ist, oder "links / rechts Ampel", Weil die Ampel leicht links oder rechts ist. Auch beim drüber laufen muß ich erst bei der Ampel stehen bleiben, dann noch an diesen Drücker fassen, damit ich merke, wann es grün ist, wobei wir manchmal links und manchmal rechts vom Ampelmast stehen, ich sie aber nicht auf die andere Seite vom Mast ziehen kann, und dann muß ich umständlich um den Mast fassen, die Leine dabei aber nicht loslassen, dann müssen wir etwas zum Bord laufen, dort nochmal halten, und dann kann ich erst das Kommando für das Überqueren geben. Das ist kompliziert. Auch bin ich nervös, weil die Grünphase ja nicht ewig dauert. Und die Nervosität überträgt sich wieder auf den Hund, und es geht langsam eigentlich schneller, so paradox das klingt. Aber wir kommen drüber, das ist schon mal gut, weil das Straßenüberqueren Anfangs ja gar nichtging. Es wird noch sehr, sehr langd dauern, bis ich den Stock nicht mehr vermisse und lieber mit Hund gehe.
Fenja ist super, sie freut sich wie eine Schneekünigin, wenn es ans Arbeiten geht, auch wenn sie schon kaputt und fertig ist und manchmal erst einen Brummer "schon wieder arbeiten, muß das sein" losläßt. Aber der Schwanz geht wie verrückt und berührt laufend die Hand amBügel, so weiß ich, daß sie sich hwahnsinnig freut. Wir waren auch schon beim Bäcker drin, da sind wir einfachrein, und die Verkäuferin hat es erlaubt. Ich will aber noch eine offizielle Genehmigung, damit ich in alle dieser Filialen reingehendarf. Meine Vermieterin hat auch schon die Fenja bewundern dürfen. Sie hat auch nichts gegen sie.
Manchmal quatschen einen die Leute an oder fragen einen aus, aber damit muß man wohl leben.
Mals ehen, wa sich demnächst berichten kann.
Dienstag, 19. Mai 2009
Samstag, 9. Mai 2009
Hundetraining erste Etappe
Es ging los am 5. Mai, ausgerechnet am Protesttag der Gleichstellung Behinderter. Wird es klappen? Fenja erkannte mich gleichwieder. Meinen Begleiter bellte sie an, da er sich spontan über sie beugte, und sie sich nicht von jedem gleich anfassen lassen will, das ist ja auch verständlich, das wollen wir ja auch nicht. Dann durfte ich gleich die Kenndecke anlegen. Es ging relativ leicht. Dann ging es los zum Spazierengehen. Sie sollte erst im Fuß neben mir laufen. Es ist sehr verwirrend mit den Kommandos. Bei Fuß setzt sie sich neben mich, dann muß ich nochmals Fuß sagen, damitsie auch losläuft. Wenn ich stehen bleibe, sollte sie sich erneut hinsetzen, mit Fuß geht es wieder weiter. Wenn sie an eine Treppe oder einen Bordstein kommt, muß ich sagen: "fein, Bord", damit sie auch weiß, für was sie gelobt wird. Dann muß sie sich aber nicht erneut setzen, denn sie zeigt ja den Bord an, und es geht mit Fuß wieder weiter. Sie läuft an der Flexileine und wickelt sich auch mal um mich herum. Wenn ich zu spät an der Leine ruckele, hat sie ihr Werk schon vollbracht, und ich kann mich nur mit einer Drehung aus der Leine befreien, das sieht aus wie ein Tanz. Wenn ich zu früh ruckele, meint die Trainerin, sie sei doch nun ganz gut mit gelaufen. Dann soll ich sie rufen, mit "HIiiiieeeer". Wenn sie kommt, soll sie mich anstupsen, dafür muß ich die Hand in Schnauzenhöhe vor dem Körper bereit halten. Wenn sie sich setzt, kriegt sie eine Belohnung. Wenn sie sich nicht setzt, gibt es nichts. Wenn sie sich setzt, ich sie belohnt habe, und sie dann wieder ohne Erlaubnis aufsteht, muß ich an der Leine ruckeln, um sie zu korrigieren, dann gibt es fürs Sitzen nichts, denn sonst würde sie jedesmal einen Fehler machen, um dann nach der Korrektur was zu bekommen. Mir fällt es sehr schwer, da genau zu differenzieren, mir ist das zu komplex. Mit "lauf" ist sie wieder frei, sie kann dann tun und lassen, was sie will. Das heißt, wenn ich weiter gehe, steht es ihr auch frei, einfach sitzen zu bleiben. Gehe ich zu schnell weiter, heißt es, ich solle mir Zeit lassen, bleibe ich zu lange stehen, soll ich einfach weiter gehen, wie man es macht, ist es zunächst mal verkehrt. Ich kann nicht so gut einen Mittelweg finden.
Die Kenndecke ließ sich am zweiten Tag schlechter anlegen, da sie dauernd herumlief. Wenn man ihr Kommandos im Haus gibt, ist dies nicht richtig, da sie ohne Aufheben mit "lauf" wiederum in diesem Kommando verharren muß, daher soll man dann wiederum neutrael Wörter gebrauchen. Am zweiten Tag ging dieser Spaziergang schon besser. Da war dann der Trainer dabei, der mir vorschlug, ich solle sie schon loben, sobald sie beim "hier" zu mir eindreht, denn man lobt sie für ihre Entscheidung, ihr Spiel oder ihre Freizeit zu unterbrechen, und dann kommt sie auch schneller und motivierter zu einem, weil man sie schon auf ihrem Weg zu mir her lobt. Das leuchtet ein.
Später ging es dann zur Trockenübung. Die Trainerin hielt das Führgeschirr, und ich sollte mit ihr laufen, als sei sie der Hund. Ich bekam die leichten Kurven gar nicht mit und lief weiter gradeaus, während der Bügel schon schräg stand. Nachdem das etwas besser lief, legte ich das Geschirr der Führhündin an. Dann sagte ich "voran", und ich dachte, ich kann ja nicht gleich losstapfen sondern muß erst mal warten, ob sie sich in Bewegung setzt. Da ich stehen blieb, fühlte sie sich ausgebremst und blieb ihrerseits wieder stehen. So blibe auch ich stehen. Sie hatte aber mittlerweile begriffen, daß ich laufen wollte und lief wieder los, ich war aber ja stehen geblieben, so blieb auch sie wieder stehen. So ging das mindestens 10 Minuten lang. Dann "pendelten" wir uns ein, und wir konnten eine Weile miteinander laufen. Ich bekam auch die sanften Seitenschwenke von ihr mit. Sie geht sehr zart und macht nur ganz sachte Bewegungen, die ich sehr schwer mitbekomme. Beim Linksdreh muß ich schneller sein, da ich ja außen bin in der Kurve, beim Rechtsdreh ist es dann wieder nicht so schlimm. Außerdem muß ich schnell reagieren, wenn sie stoppt, und das ist auch schwierig. Ich darf sie nicht anschieben, ich darf sie aber auch nicht ausbremsen. Wie soll ich das nur hinkriegen? Wann genau muß ich den ersten Schritt nach dem Kommando "voran" tun, damit ich ihr nicht in die Hinterläufe trete? Ich befürchte, das wird für mich sehr schwer, wenn überhaupt machbar, da ich wenig Intuition, wenig Gespür für Timing und wenig Fähigkeiten für Bewegung habe. Natürlich kapiert das mal wieder keiner, und das wird als meine Ausrede gewertet. Ausreden hat man nur dann, wenn man was für andere tun soll und nicht will. Ich tue das ja für mich, und ich würde mich ja ins eigene Fl eisch schneiden, wenn ich mich mit Bewegungsproblemen rausreden würde. Wäre ich taub oder schwerhörig, wäre es ein konkretes Problem, aber so eine motorische Teilleistungsstörung kann man nicht messen.
Ich bin schon zu oft gescheitert: beruflich, mit Umschulungsmaßnahmen, mit anderen Projekten, mit Bewerbungen etc. Ich kann ein weiteres Scheitern nicht verkraften. Ich versuche, mein Leben zu gstalten und och etwas aus dem bißchen zu machen, was meine extrem eng gesteckten Begrenzungen mir lassen. Was soll ich mit de Rest meines Lebens anfangen, wenn nichts mehr klappt, ich nichts mehr Neues lernen kann, und kein Projekt, das ich in die Hand nehme, sich verwirklichen läßt? Nur das Fernsehen, essen, sch lafen und zur Dialyse gehen und warten, bis die Lebenszeit rum ist, ist kein Leben.
Zu Hause trauen sie mir das mit dem Hund nicht zu und raten mir nur ab. Ich habe leider nicht das Glück, ermutigt zu werden. Sie sagen, ich soll den Hund zurückgeben, wenn es nach acht Tagen nicht klappt. Wenn ich sage, daß es schwierig ist, sagt niemand: Das schaffst Du schon, Du hast schon ganz andere Dinge geschafft. Sie sagen: Siehste! Gell! So viele andere Dinge habe ich ja auch noch nicht geschafft, als daß man mir etwas zutrauen könnte.
Wenn dies hier scheitert, probiere ich nichts mehr. Auch wenn mir immer vorgeworfen wird, ich gebe zu schnell auf, niemand kann ermessen, was ich schon alles probiert habe, und wie oft ich gescheitert bin. Jeder andere würde da auch irgendwann aufgeben. Nur andere scheitern nicht ganz so oft, auch wenn sie immer behaupten, es ginge uns allen gleich, und jeer hätte dieses Problem. Das sagen ernsthaft Leute, die einen Beruf haben, die schon viele Projekte in ihrem Leben verwirklcihen konknten. Dann heißt es immer, wie es innen aussieht, wisse ich ja auch nicht, es sei nur der äußere Schein bei diesen Leuten, die vermeintlich alles schaffen. Bei mir ist der äußere Schein schon so, daß ich nicht viel schaffe, und innen sieht es dementsprechend verwüstet und verwahrlost aus, wenn man keine ERfolgserlebnisse hat.
Ich bitte nur, daß dies klappt, und daß ich wieder mal sehen kann, daß auch ich einmal ein Erfolgserlebnis haben kann. Die Schmach, daß dann alle recht hatten bei uns zu Hause, will ich mir nicht antun. Andererseits darf und muß ich aufgeben, wenn es nicht klappt, da es dem Hund sonst nur schadet. Sie gewöhnt sich an mich und muß dann doch wieder zu einem anderen Frauchen. Gut, daß ich noch einen Rückzieher machen kann, wenn es nicht klappt, das wäre schlimm, wenn es dann kein Zurück mehr gäbe. Aber ich hoffe, das ist ichtnötig. Irgend erwas muß doch auch ich mal können!
Die Kenndecke ließ sich am zweiten Tag schlechter anlegen, da sie dauernd herumlief. Wenn man ihr Kommandos im Haus gibt, ist dies nicht richtig, da sie ohne Aufheben mit "lauf" wiederum in diesem Kommando verharren muß, daher soll man dann wiederum neutrael Wörter gebrauchen. Am zweiten Tag ging dieser Spaziergang schon besser. Da war dann der Trainer dabei, der mir vorschlug, ich solle sie schon loben, sobald sie beim "hier" zu mir eindreht, denn man lobt sie für ihre Entscheidung, ihr Spiel oder ihre Freizeit zu unterbrechen, und dann kommt sie auch schneller und motivierter zu einem, weil man sie schon auf ihrem Weg zu mir her lobt. Das leuchtet ein.
Später ging es dann zur Trockenübung. Die Trainerin hielt das Führgeschirr, und ich sollte mit ihr laufen, als sei sie der Hund. Ich bekam die leichten Kurven gar nicht mit und lief weiter gradeaus, während der Bügel schon schräg stand. Nachdem das etwas besser lief, legte ich das Geschirr der Führhündin an. Dann sagte ich "voran", und ich dachte, ich kann ja nicht gleich losstapfen sondern muß erst mal warten, ob sie sich in Bewegung setzt. Da ich stehen blieb, fühlte sie sich ausgebremst und blieb ihrerseits wieder stehen. So blibe auch ich stehen. Sie hatte aber mittlerweile begriffen, daß ich laufen wollte und lief wieder los, ich war aber ja stehen geblieben, so blieb auch sie wieder stehen. So ging das mindestens 10 Minuten lang. Dann "pendelten" wir uns ein, und wir konnten eine Weile miteinander laufen. Ich bekam auch die sanften Seitenschwenke von ihr mit. Sie geht sehr zart und macht nur ganz sachte Bewegungen, die ich sehr schwer mitbekomme. Beim Linksdreh muß ich schneller sein, da ich ja außen bin in der Kurve, beim Rechtsdreh ist es dann wieder nicht so schlimm. Außerdem muß ich schnell reagieren, wenn sie stoppt, und das ist auch schwierig. Ich darf sie nicht anschieben, ich darf sie aber auch nicht ausbremsen. Wie soll ich das nur hinkriegen? Wann genau muß ich den ersten Schritt nach dem Kommando "voran" tun, damit ich ihr nicht in die Hinterläufe trete? Ich befürchte, das wird für mich sehr schwer, wenn überhaupt machbar, da ich wenig Intuition, wenig Gespür für Timing und wenig Fähigkeiten für Bewegung habe. Natürlich kapiert das mal wieder keiner, und das wird als meine Ausrede gewertet. Ausreden hat man nur dann, wenn man was für andere tun soll und nicht will. Ich tue das ja für mich, und ich würde mich ja ins eigene Fl eisch schneiden, wenn ich mich mit Bewegungsproblemen rausreden würde. Wäre ich taub oder schwerhörig, wäre es ein konkretes Problem, aber so eine motorische Teilleistungsstörung kann man nicht messen.
Ich bin schon zu oft gescheitert: beruflich, mit Umschulungsmaßnahmen, mit anderen Projekten, mit Bewerbungen etc. Ich kann ein weiteres Scheitern nicht verkraften. Ich versuche, mein Leben zu gstalten und och etwas aus dem bißchen zu machen, was meine extrem eng gesteckten Begrenzungen mir lassen. Was soll ich mit de Rest meines Lebens anfangen, wenn nichts mehr klappt, ich nichts mehr Neues lernen kann, und kein Projekt, das ich in die Hand nehme, sich verwirklichen läßt? Nur das Fernsehen, essen, sch lafen und zur Dialyse gehen und warten, bis die Lebenszeit rum ist, ist kein Leben.
Zu Hause trauen sie mir das mit dem Hund nicht zu und raten mir nur ab. Ich habe leider nicht das Glück, ermutigt zu werden. Sie sagen, ich soll den Hund zurückgeben, wenn es nach acht Tagen nicht klappt. Wenn ich sage, daß es schwierig ist, sagt niemand: Das schaffst Du schon, Du hast schon ganz andere Dinge geschafft. Sie sagen: Siehste! Gell! So viele andere Dinge habe ich ja auch noch nicht geschafft, als daß man mir etwas zutrauen könnte.
Wenn dies hier scheitert, probiere ich nichts mehr. Auch wenn mir immer vorgeworfen wird, ich gebe zu schnell auf, niemand kann ermessen, was ich schon alles probiert habe, und wie oft ich gescheitert bin. Jeder andere würde da auch irgendwann aufgeben. Nur andere scheitern nicht ganz so oft, auch wenn sie immer behaupten, es ginge uns allen gleich, und jeer hätte dieses Problem. Das sagen ernsthaft Leute, die einen Beruf haben, die schon viele Projekte in ihrem Leben verwirklcihen konknten. Dann heißt es immer, wie es innen aussieht, wisse ich ja auch nicht, es sei nur der äußere Schein bei diesen Leuten, die vermeintlich alles schaffen. Bei mir ist der äußere Schein schon so, daß ich nicht viel schaffe, und innen sieht es dementsprechend verwüstet und verwahrlost aus, wenn man keine ERfolgserlebnisse hat.
Ich bitte nur, daß dies klappt, und daß ich wieder mal sehen kann, daß auch ich einmal ein Erfolgserlebnis haben kann. Die Schmach, daß dann alle recht hatten bei uns zu Hause, will ich mir nicht antun. Andererseits darf und muß ich aufgeben, wenn es nicht klappt, da es dem Hund sonst nur schadet. Sie gewöhnt sich an mich und muß dann doch wieder zu einem anderen Frauchen. Gut, daß ich noch einen Rückzieher machen kann, wenn es nicht klappt, das wäre schlimm, wenn es dann kein Zurück mehr gäbe. Aber ich hoffe, das ist ichtnötig. Irgend erwas muß doch auch ich mal können!
Freitag, 17. April 2009
Die widerspenstige Dialysemaschine
Neulich, am Samstag, wollten die Schwestern nach der Dialyse, daß die Maschine eines Patienten sich in den Reinigungsmodus begibt und dann herunter gefahren werden kann. Sie hupte aber die ganze Zeit und ließ auf ihrem Bildschirm alle möglichen Beschwerden lesen, die gar nicht stimmen konnten. Als sich die Schwestern nicht mehr zu helfen wußten, wollten sie sie abschalten. Aber sie hupte weiter und ließ sich nicht ausstellen. Da zogen sie den Stecker. Und auf dem Display war zu lesen: "Batteriebetrieb", und sie hupte weiter. So schob die Schwester sie raus unter einem Hupkonzert. Sie rollte sie in den Lagerraum, wo sie wohl noch weiter hupte. Es war zu drollig, wie die Maschine hupte und immer schneller hupte und unter lautem Hupen hinausgefahren wurde: "Ich lasse mich nicht ausschalten, und jetzt mache ich grad weiter, schimpf, schimpf, schimpf, schimpf, hup, hup, hup...." Und wenn sie nicht kaputt gegangen ist, hupt sie heute noch weiter! Auch Maschinen haben ihre Launen und ihren eigenen Kopf.
Nun wird es Ernst mit dem Führhund
Am Mittwoch dem 15. April war meine Trainerin mit Fenja da. Ich durfte den Hund an der Leine nehmen, und wir gingen "Fuß" bis zur Stelle, wo sie "lösen" sollte. Es stellte sich heraus, daß der Weg dahin für mich unmöglich machbar ist, da es sehr ums Eck und um tausend Hindernisse herum geht. Da sie im Geschirr nicht lösen darf, und da sie die erste Zeit den Weg dorthin nicht kennt, muß ich den Weg aus dem FF kennen. Da das nicht geht, haben wir eine kleinere Wiese ganz in der Nähe meiner Wohnung gefunden. Die liegt auf dem Weg zur Haltestelle, und es ist nicht so unheimlich, dort hinzulaufen bei Nacht. Die Fenja ging mustergültig Fuß mit mir mit.
Nun ist es also soweit: am 5. und 7. Mai haben wir eine kleine Einweisung. Dann muß ich wegen der versauten Nase nochmal zum HNO, um die kostenlose Nachbesserungs-OP zu besprechen. Am 12. geht es dann ganz richtig mit der Einweisung los. Leider muß ich doch nach Neumarkt die erste Zeit, obwohl sie mir damals zusagte, an meinem Wohnort trainieren zu dürfen. Da kenne ich ja wenigstens die Wege zu meinen Einkaufsmöglichkeiten. Aber sie meint, ich müsse den Umgang mit dem Hund erst lernen. Nun muß ich also ein-zwei Wochen nach Neumarkt fahren. Ichwill dort nicht übernachten, da ich ja noch eine Katze habe, und da ich nicht zwei Wochen ganz "weg" sein will. So überlege ich, ob ich in Neumarkt dialysieren werde, da dies geschickter ist. Das Taxi würde mich dann nur den langen Weg einmal fahren müssen. Von der Dialyse werde ich dan von der Hundeschule mit dem Auto abgeholt, und dann fahre ich nach dem Training mit dem Zug heim. Es wird sehr anstrengend werden. Wir haben ja noch die Nicht- Dialysetage, und die sind dann volle Traiingstage. Ich muß insgesamt mit einer Einarbeitung von 3-4 Wochen, wenn nicht noch länger wegen der halben Dialysetage, rechnen.
Fenja fühlte sich diesmal schon wohler in meiner Wohnung und ließ sich auch mehr streicheln. Jakob versteckte sich, und als ich ihm Leckerli gab, kam er, fraß etwas und fauchte dann. Die Trainerin meint, es sei gut, daß FEnja sich so zurücknahm, denn dann konnte Jakob sichersein, daß sie ihn respektiert. Auch wenn sie sich icht lieben werden, finden die beiden doch hoffentlich einen modus vivendi miteinander.
Ich freu mich schon so auf Fenja. Habe schon die CD mit den Hörkommandos erhalten, die ich jetzt auswendig lernen muß.
Mal sehen, wie es wird!
Nun ist es also soweit: am 5. und 7. Mai haben wir eine kleine Einweisung. Dann muß ich wegen der versauten Nase nochmal zum HNO, um die kostenlose Nachbesserungs-OP zu besprechen. Am 12. geht es dann ganz richtig mit der Einweisung los. Leider muß ich doch nach Neumarkt die erste Zeit, obwohl sie mir damals zusagte, an meinem Wohnort trainieren zu dürfen. Da kenne ich ja wenigstens die Wege zu meinen Einkaufsmöglichkeiten. Aber sie meint, ich müsse den Umgang mit dem Hund erst lernen. Nun muß ich also ein-zwei Wochen nach Neumarkt fahren. Ichwill dort nicht übernachten, da ich ja noch eine Katze habe, und da ich nicht zwei Wochen ganz "weg" sein will. So überlege ich, ob ich in Neumarkt dialysieren werde, da dies geschickter ist. Das Taxi würde mich dann nur den langen Weg einmal fahren müssen. Von der Dialyse werde ich dan von der Hundeschule mit dem Auto abgeholt, und dann fahre ich nach dem Training mit dem Zug heim. Es wird sehr anstrengend werden. Wir haben ja noch die Nicht- Dialysetage, und die sind dann volle Traiingstage. Ich muß insgesamt mit einer Einarbeitung von 3-4 Wochen, wenn nicht noch länger wegen der halben Dialysetage, rechnen.
Fenja fühlte sich diesmal schon wohler in meiner Wohnung und ließ sich auch mehr streicheln. Jakob versteckte sich, und als ich ihm Leckerli gab, kam er, fraß etwas und fauchte dann. Die Trainerin meint, es sei gut, daß FEnja sich so zurücknahm, denn dann konnte Jakob sichersein, daß sie ihn respektiert. Auch wenn sie sich icht lieben werden, finden die beiden doch hoffentlich einen modus vivendi miteinander.
Ich freu mich schon so auf Fenja. Habe schon die CD mit den Hörkommandos erhalten, die ich jetzt auswendig lernen muß.
Mal sehen, wie es wird!
Vermieterwechsel
Nun habe ich eine neue Vermieterin. Meine alte hatte damals bei ihrem Leben geschworen, nicht zu verkaufen, so lange ich drin wohne. Diese neue Vermieterin, diebereits den Großteil der Wohnungen in diesem Hause innehat und mit meiner Wohnung nun das Sagen an sich gebracht hat, hatte schon länger nach meiner Wohnung "getrachtet" . Sie hatte angekündigt, sie wolle das Haus dämmen, die Wohnung kaufen, sie dann teurer vermieten. Meine alte Vermieterin hatte sich heftig gewehrt, ich solle nur ja nicht mit dieser Person sprechen usw. Über Bekannte dieser potentiellen Vermieterin, die mich wiederum vom Tauschring kennen, wurde ich dann ausgehorcht wie es mir ginge usw. Damals kam eine Architektin und Energieberaterin, deren Freundin ich vom Tauschring kenne. Es stellte sich heraus, daß die nur hören wollten, ob sie nun mit den Arbeiten beginnen könnten. Es wurde ja, wiebeschrieben, alles gedämmt mit den chaotischen Folgen, unter denen wir teilweise heute noch alle leiden. Damals mußte ich unterschreiben, daß die Bauarbeiten dann und dann ferttig seien, daß es laut würde, man keine Mietminderung machen dürfe, da dies zumutbare Veränderungen und Bauarbeiten seien (da schimpfte der Mieterverband mit mir, ich hätte das nicht unterschreiben dürfen und müsse vorher Rat bei ihnen holen, weil das nicht in Ordnung sei), und daß dieMiete um 93 Euro erhöht würde. Meine alte Vermieterin meinte, ich solle das ruhig unterschreiben, das sei alles "nur pro forma". Nun, da der Eigentümerwechsel vonstatten ging, da meine Vermieterin sehr schwer krank wurde, rief mich die neue Vermieterin an. Eigentlich sollten wir noch ein Übergabetreffen machen, und eigentlich wollte die alte Vermieterin der neuen das Versprechen abnehmen, die Miete nicht zu erhöhen. Und falls ich Fragen oder Probleme hätte, sie kenne diese Frau schon seit ihrer Kindheit, und sie würde mir schon helfen. Nun rief also Knall auf Fall die Neue an und meinte auf meine Gretchenfrage, wie sie's mit der Miete halte, nun würde sie die Miete erhöhen, ich hätte ja unterschrieben. Auf das Versprechen der alten Vermieterin hingewiesen, sagte sie, ja, sie würde außer dem, was ich unterschrieben hätte, nichts erhöhen. Außerdem käme das doch alles aufgrund der Dämmung wieder rein, da ich ja jetzt soviel sparen würde. Der Müll räumt sich jetzt wohl nun auch von selbst weg, und das Treppenhaus wird auch automatisch gereinigt, so entfallen wohl dann auch künftig diese Nebenkosten. Es ist ein ganz kleiner Betrag, den die Heizkosten ausmachen. Bei 103 Euro Nebenkosten kann man eine Erhöhung von 93 Euro nicht reinholen. Sie wird nun die neue Miete ausrechnen. Ich habe ihr bereits eine Mängelliste geschrieben, und ich habe an sie appelliert, daß sie, wenn sie erhöht, ich ausziehen muß, und sie vielleicht keine so zuverlässige und lange Mieterin mehr finden wird. Ob ihr das egal ist, erfahre ich dann bald. Jedenfalls tobt sie sich mit der "Geschdalldung" unseres Hauses aus. Der untere Teil ist Terrakotta, der obere Teil ist Gelb, und über der Haustür prangt ein knallroter Baldachin als Regenschutz, der zu allem Möglichen einlädt....
Wasserschaden ENDLICH behoben
Nun kam gestern endlich jemand, um meinen Wasserschaden vom 19.12., in Worten vom NEUNZEHNTEN DEZEMBER 2008 zu beheben. Nachdem ich mir erst erkämpft hatte, daß jemand den Wasserschaden stoppt, dann ein Gebläse zum Trocknen aufgestellt wird, dann jemand kommt, um das Ausmaß der Tapezierarbeiten zu bestimmen, war erstmal totale Funkstille. Die Verwaltung wartete angeblich auf das GO von der Gebäudehaftpflichtversicherung. Ich rief mehrfach bei der Verwaltung an und dachte mir schon, daß die wieder nur pennen. Als dann der Vermieterwechsel kam, von dem ich dann noch in einem anderen Post erzählen werde, ging es auf einmal schnell. Der neuen Vermieterin, die laut Aussagen im Haus dicke mit der Verwaltung ist, wurde sofort berichtet, die Versicherung habe nun die Reparaturkosten genehmigt. Die neue Vermieterin gab mir die Nummer der Firma, die dies erledigen sollte. Der Mann dort meinte, er sei jetzt im Urlaub, er würde jemand anderen beauftragen. Als ich nachOstern wieder anrief, weilte er noch immer im Urlaub. Er meinte, die Nummer der anderen Firma habe ern nicht. Aber ich konterte, daß er ja schließlich dort angerufen habe, also muß er die Nummer auch irgendwo und irgendwann gewußt haben. Er hatte sie dann im Handy. Ich rief an, und sofort gab man mir bei der neuen Firma einen Termin, und der Mann kam auch püntklich. Es wurde alles gemalert und tapeziert usw. Da alles sowieso neu gestrichen werden mußte, wurde auch gleich meine Bordüre über den Fliesenspiegel in der Küche hingeklebt und die Küche im passenden Beigeton gestrichen. Es sieht sehr schön aus. auch im Bad ist nun alles paletti. Bin ichfroh, daß es alles geschafft und erledigt ist. Num muß noch das Schränkchen wieder hochgewuchtet und das gesamte Arsinal an Reinigungsmitteln wieder auf das Brett im Bad aufgestellt werden, dann ist alles wieder wunderbar!
Auch das Geld für die Fliesen auf dem Küchenboden habe ich endlich erhalten. Die Verwaltung hatte es längst bekommen, mir aber nichts gesagt. Bei der Gebäudehaftpflichtversicherung, die ich im Zuge der ANwaltsbriefe anrief, erfuhr ich durch einen Zufall, daß diese das Geld längst an den Versicherungsnehmer, die Hausverwaltung, überwiesenhabe, man mir das als Nicht-Versicherungsnehmerin aber gar nicht sagen dürfe. Nun rief ich auf Anraten meines Caritas-Betreuers bei der Hausverwaltung an und fragte scheinheilig, ob die Verwaltung Geld erhalten habe. Das wurde verneint. Daraufhin sagte ich, daß ich wisse, daß Geld überwiesen wurde. So wurdde in Salamitaktik doch noch damit herausgerückt, daß das Geld schon da sei. Ich rief also meine Vermieterin an, und dann teilte ich ihr noch schriftlich mit, daß das Geld bald bei ihr eintreffen würde. Diesen Brief schickte ich in Kopie an die Hausverwaltung. So blieb denen gar nichts anderes übrig, als das Geld von der Versicherung an die Vermieterin zu überweisen, die es dann wiederum an mich überwies.
Dann gab es noch Streß mit der Rechtschutzversicherung. Diese hatten ja schriftlich zugesagt, die Anwaltskosten zu übernehmen. Dies ersparte mir den Gang zum Amtsgericht und lange Anträge und Wartezeiten. Nun, als alles bereits im vollen Gange war, teilten die mir mit, ich hätte ja eine Eigenbeteiligung von bis zu 103 Euro, und die Anwaltskosten beliefen sich nur auf 81,54 Euro. Ich schrieb an die Versicherung, daß sie mich eigentlich vorher darauf hätten hinweisen müssen, daß ich eine Eigenbeteiligung habe, denn der Vertragsabschluß war vor 10 Jahren, und deshalb fragt man ja vor einem ANwaltstermin auch an, ob es übernommen wird. Nun konte ich nachträglich nicht mehr zum Amtsgericht gehen, denn das geht nur im Voraus. Ich stellte die Versicherung vor die Wahl, mir entweder den Betrag zu zahlen und mich in die bessere Gruppe einzustufen, oder sie verlieren eine Kundin. Als ich dort anrief, hieß es, das Geld sei schon überwiesen, und der Makler würde sich bei mir melden, um mich in die Gruppe ohne Selbstbeteiligung einzustufen. Aber dann setzte er noch nach, ich hätte ja letztes Jahr diesen Medizinanwalt konsultiert, und da hätte ich auch eine Eigenbeteiligung gezahlt, und daher müßte ich das wissen. Ich habe damals aber nichts davon mitbekommen, da der Anwalt das alles selbst geregelt hatte. Ich habe damals nur ein paar Formulare unterschrieben. Daß die Kosten, die das Amtsgericht nicht zahlte, dann vom Rechtsschutz übernommen wurden, hatte ich nicht mitbekommen. Dies beteuerte ich gegenüber diesem Versicherungsmenschen am Telefon, aber das ließ er abtropfen. Ich ärgerte mich, denn so wurde ich ja hingestellt, als ob ich es mit der Eigenbeteiligung gewußt hätte, es aber einfach mal probiert hätte, ob ich damit durchkomme. Nur, weil andere so sind, muß man nicht von den Einzelfällen auf alle anderen ehrlichen Menschen schließen. Jedenfalls bin ich froh, daß sie doch so kulant waren, aber gleichzeitig traurig, daß man so etwas nicht klären kann wie mit dieser "Verdächtigung". Nun ist die Sache zumindest ausgestanden.
Auch das Geld für die Fliesen auf dem Küchenboden habe ich endlich erhalten. Die Verwaltung hatte es längst bekommen, mir aber nichts gesagt. Bei der Gebäudehaftpflichtversicherung, die ich im Zuge der ANwaltsbriefe anrief, erfuhr ich durch einen Zufall, daß diese das Geld längst an den Versicherungsnehmer, die Hausverwaltung, überwiesenhabe, man mir das als Nicht-Versicherungsnehmerin aber gar nicht sagen dürfe. Nun rief ich auf Anraten meines Caritas-Betreuers bei der Hausverwaltung an und fragte scheinheilig, ob die Verwaltung Geld erhalten habe. Das wurde verneint. Daraufhin sagte ich, daß ich wisse, daß Geld überwiesen wurde. So wurdde in Salamitaktik doch noch damit herausgerückt, daß das Geld schon da sei. Ich rief also meine Vermieterin an, und dann teilte ich ihr noch schriftlich mit, daß das Geld bald bei ihr eintreffen würde. Diesen Brief schickte ich in Kopie an die Hausverwaltung. So blieb denen gar nichts anderes übrig, als das Geld von der Versicherung an die Vermieterin zu überweisen, die es dann wiederum an mich überwies.
Dann gab es noch Streß mit der Rechtschutzversicherung. Diese hatten ja schriftlich zugesagt, die Anwaltskosten zu übernehmen. Dies ersparte mir den Gang zum Amtsgericht und lange Anträge und Wartezeiten. Nun, als alles bereits im vollen Gange war, teilten die mir mit, ich hätte ja eine Eigenbeteiligung von bis zu 103 Euro, und die Anwaltskosten beliefen sich nur auf 81,54 Euro. Ich schrieb an die Versicherung, daß sie mich eigentlich vorher darauf hätten hinweisen müssen, daß ich eine Eigenbeteiligung habe, denn der Vertragsabschluß war vor 10 Jahren, und deshalb fragt man ja vor einem ANwaltstermin auch an, ob es übernommen wird. Nun konte ich nachträglich nicht mehr zum Amtsgericht gehen, denn das geht nur im Voraus. Ich stellte die Versicherung vor die Wahl, mir entweder den Betrag zu zahlen und mich in die bessere Gruppe einzustufen, oder sie verlieren eine Kundin. Als ich dort anrief, hieß es, das Geld sei schon überwiesen, und der Makler würde sich bei mir melden, um mich in die Gruppe ohne Selbstbeteiligung einzustufen. Aber dann setzte er noch nach, ich hätte ja letztes Jahr diesen Medizinanwalt konsultiert, und da hätte ich auch eine Eigenbeteiligung gezahlt, und daher müßte ich das wissen. Ich habe damals aber nichts davon mitbekommen, da der Anwalt das alles selbst geregelt hatte. Ich habe damals nur ein paar Formulare unterschrieben. Daß die Kosten, die das Amtsgericht nicht zahlte, dann vom Rechtsschutz übernommen wurden, hatte ich nicht mitbekommen. Dies beteuerte ich gegenüber diesem Versicherungsmenschen am Telefon, aber das ließ er abtropfen. Ich ärgerte mich, denn so wurde ich ja hingestellt, als ob ich es mit der Eigenbeteiligung gewußt hätte, es aber einfach mal probiert hätte, ob ich damit durchkomme. Nur, weil andere so sind, muß man nicht von den Einzelfällen auf alle anderen ehrlichen Menschen schließen. Jedenfalls bin ich froh, daß sie doch so kulant waren, aber gleichzeitig traurig, daß man so etwas nicht klären kann wie mit dieser "Verdächtigung". Nun ist die Sache zumindest ausgestanden.
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