Diesmal war es das dritte Mal in einem halben Jahr, daß die Spülmaschine kaputt ging. Am Sonntag vor einer Woche gab es beim Einschalten ein merkwürdiges, fürchterliches Geräusch. Ich schaltete aus und probierte mehrfach, sie wieder einzuschalten. Das hätte ich nicht tuh sollen, wie sich später herausstellte. Ich holte den Techniker, und es waren: DREI KIRSCHKERNE! Am liebsten hätte ich mich selbst geohrfeigt. Ich spüle alles immer vorher gründlich aus, und es ist unmöglich, daß etwas durch das Sieb vor die Pumpe gelangen kann -- nicht für mich! Der Techniker meinte schon, er habe alle Probleme gelöst und die Fremdkörper entfernt, aber dann habe er gesehen, daß die Pumpe hinüber war, was wohl eine Folge der Kirschkern-Blolckade war.
Hätte ich diese Versicherung abgeschlossen, die einem einen Neukauf finanziert, wäre ich nun besser dran. Damals hatte ich beim Fernseher so eine Versicherung, und es hat sich nicht gelohnt. Offenbar richtet sich das Pech danach, ob man eine Versicherung abgeschlossen hat, so wie es immer regnet, wenn man keinen Schirm dabei hat.
Nun wird eine neue Maschine angeschafft, nach gerade mal acht Jahren. Damals hatte ich Glück, man hat mir die Maschine als Test-Gerät mitgebracht, da ich einen Bekannten bei AEG hatte, der auch die Filter dieses Gerätes entwickelt hatte. Das wurde nicht abgeholt, so hatte ich ein geschenktes Gerät. Das war mal Glück, aber dafür ging es im letzten halben Jahr oft genug kaputt -- einmal durch einen Defekt am Wasserhahn, zweimal durch Selbstverschulden wegen einer Schraube vom Topfhenkel, die ich nicht rechtzeitig habe festziehen lassen, und nun wegen der drei Kirschkerne, die eigentlich da gar nicht hätten sein dürfen. Der Techniker meinte, bei der neuen Maschine sei noch eine Extrasicherung vor der Pumpe eingebaut. Da könne dann nichts mehr durch. Daß nichts durchkönne, sgte man mir schon bei dieser Maschine, und ich habe es dennoch geschafft. Mal sehen, wie schnell die neue kaputt ist, denn es kann einem ja IMMER etwas in die Maschine fallen.
Zumindest ist dies neue nun noch energiesparender. Sie hat eine Lade-Erkennung und hat das AAA-Label. Vielleicht wird dann der Stromaufschlag für das nächste Jahr nicht ganz so teuer.
Ich habe sie nun bestellt, ich hoffe, die Lieferung klappt reibungslos.
Samstag, 19. Juli 2008
Tilo oder Lilo?
Am Donnerstag war es soweit, ich, ein schwarzes Kätzchen mit noch blauen Augen, Geschlecht den Menschen noch unbekannt, wurde von einem gewissen "Fraule" von meiner Mutter und meiner Schwester weggeholt, in eine Kiste gesteckt und im Taxi an einen mir unbekannten Ort geschaukelt. Dies geschah unter lautem Protest. An dem neuen Ort bekam ich ein rotes Halsband mit einem Glöckchen umgehängt, das mir aber noch viel zu weit ist. Ein großer dicker Kater fauchte mich an, sobald ich aus meinem Versteck herauskam und an ihm vorbei lief. Es war nur noch ein Gemisch aus Glöckchen und Miauen zu hören. Ab und an packte mich eine rohe Hand und schleppte mich zum Futternapf oder schob mir ein Leckerli ins Mäulchen, das ich nur widerwillig aufmachte. Was war das für ein Zeugs, in das mich diese Hand reintunkte? Roch nach Fleisch, aber nicht sonderlich gut. Das wollte ich nicht fressen. Am nächsten Tag wagte ich mich schon weiter vor und bekam ein Katzen-Würstchen hingehalten, das besser roch als dieses Dosenfutter. Obwohl mich diese rohe Hand in eine Kiste mit irgendeinem Körnerzeugs reinsetzte, habe ich noch nicht kapiert, wo das Klo ist. Ich gehe auch nicht in die Küche, weil dieser dicke Kater mich sonst anfauchen könnte. Mein Frauchen ist schon verzweifelt, da ich fast nichts fresse und auch fast keine Katzenmilch trinken will. Der dicke Kater ist meistens draußen, guckt böse, macht einen Buckel, faucht und kommt nur kurz mal zum Fressen rein. Ich glaube, der ist stinksauer. Wo ist nur meine Mama?
Anmerkung vom Fraule: Wenn das nicht bald besser wird, muß ich das Kätzchen wieder weggeben. Wieder mal was, wo ich scheitern kann. Warum hat das beim Fridolin so gut geklappt, der sich bei mir auf der Schulter verkroch, sofort in die Küche kam, mühelos aus meiner Hand fraß und Jakob mit lautem Knurren zeigte, daß er auch als Neuling schon was zu sagen hat, wodurch sie sich schnell verstanden haben?
Offenbar soll mir einfach nichts mehr gelingen. ALLE Dinge sind unlösbar geworden.
Anmerkung vom Fraule: Wenn das nicht bald besser wird, muß ich das Kätzchen wieder weggeben. Wieder mal was, wo ich scheitern kann. Warum hat das beim Fridolin so gut geklappt, der sich bei mir auf der Schulter verkroch, sofort in die Küche kam, mühelos aus meiner Hand fraß und Jakob mit lautem Knurren zeigte, daß er auch als Neuling schon was zu sagen hat, wodurch sie sich schnell verstanden haben?
Offenbar soll mir einfach nichts mehr gelingen. ALLE Dinge sind unlösbar geworden.
Sonntag, 13. Juli 2008
Traumseminar
Vor einigen Wochen kam eine E-Mail zu mir herein, daß jemand im Tauschring ein Seminar über Träume anbietet. Man müsse entweder Tauschringstunden oder Geld bezahlen. Da ich krankheitsbedingt so wenig Plusstunden machen kann, und mir vom Tauschring diesbezüglich schon entgegen gekommen wurde, habe ich das Honorar in Geld bezahlt und die 65 Euro investiert. Bisher ist es eine gute Investition.
Das Ehepaar, welches die Traumkurse leitet, hat bei einer gewissen Hilde Schwarz lange Jahre Unterricht in Traumdeutung genommen und auch eine lange Traumtherapie bei dieser Frau gemacht. Hilde Schwarz, so sagte man mir gleich von Anfang an, sei blind gewesen und habe über die Träume einen Ausweg gefunden, mit ihrer damals fortschreitenden Erblindung fertig zu werden. Ich bekam auch gleich ein paar Kassetten mit einer Rundfunkaufnahme mit dieser bereits verstorbenen bemerkenswerten Frau in die Hand gedrückt. Schade, daß ich sie nicht mehr persönlich kennenlernen konnte.
In dieser sehr kleinen Gruppe von nur vier Leuten erzählt jeder einen Traum, und alle anderen und auch die Person selbst, sagen das, was ihnen dazu einfällt. Zunächst mußten wir eine Karte ziehen, die uns dann den ganzen Kurs über begleiten würde. Ich zog eine Karte von Salvador Dalí: "Das ökumenische Konzil", was mir nichts sagt, da ich nur das Vatikanische Konzil kenne, aber gut. Eine Frau mit einem Kreuz in der Hand sitzt da. Ich erzählte einen Traum, der mir spontan dazu einfiel. Ich komme in die Hölle, eine sehr nette Frau setzt mich auf eine Schaukel vor ein gelbes Kreuz und sagt, wenn ich mit den Füßen genau in die Mitte des Kreuzes treffe, darf ich aus der Hölle heraus. Daraufhin nahmen wir Bezug auf meine jetzige Situation, die ja auch die Hölle ist. Spontan fiel natürlich auch im Hinblick auf die Dalí-Karte den Teilnehmern die Redewendung ein "sein Kreuz auf sich nehmen", was ja bedeutet, sein Schicksal anzunehmen. Und erst, wenn ich "meine Mitte treffe", werde ich da herauskommen. Bisher schaukele ich noch immer vor und zurück und komme nur vorwärts und wieder zurück. So sehe ich auch derzeit meien Situation: Zwei Schritt vor, zwei zurück. Es ist schwer, dieses Kreuz auf sich zu nehmen. Die Sehbeeinträchtigung und die Dialyse gehen ja noch, aber was ich nicht akzeptieren kann, ist die Schlappheit, das Augenflimmern und der ganze andere Rattenschwanz, der sich durch die Dialyse bzw. durch die Intervalle dazwischen auftut, den ich ja hier hinlänglich beschrieben habe. Das ist etwas, das ich nicht auf mich nehmen kann. Muß ich nun weiter vor und zurück schaukeln, oder heißt: Kreuz auf sich nehmen, auch, die Situation anzupacken und das zu verändern, was geht und nicht passiv und duldsam und defaitistisch und ergeben sein Kreuz auf den Buckel zu nehmen. Die Frau auf dem Bild hat es ja schließlich auch nicht auf dem Rücken sondern in der Hand. Wie weit habe ich "es in der Hand", daß sich da noch etwas verbessern läßt? Und was ist meine Mitte, was kann ich noch aus mir und meinem Leben machen, und was finde ich noch, was zu mir paßt und machbar ist und auf mein Leben zugeschnitten ist, was mich da herausbringt, auch in puncto Arbeit oder sinnvolle Tätigkeit, sinnvoller Aufgabe, sinnvoller Beitrag, Weiterentwicklung, Verwirklickung von Vorhaben, Plänen, Projekten, Selbtverwirklichung, geht das überhaupt?
Jedenfalls ergab sich eine verblüffende Ähnlichkeit zu einem Traum, den mir die beiden dann sofort aus dem Buch von Hilde Schwarz vorlasen: Sie saß in einem Zug, der RÜCKWÄRTS fuhr. Vor ihrem Auge schaukelte eine Spinne vor und zurück, die ein GOLDENES KREUZ auf ihrem Rücken hatte. Ihre Augen wurden ja immer schlechter, und sie fühlte sich durch das Netz der Spinne eingewickelt und gefangen. Ich war total beeindruckt, wie ähnlich die Traumsymbole waren. Es ergaben sich sehr große Parallelen, die ich gut nachvollziehen konnte.
Der zweiten Traum, den ich erzählte, ging so: eine Frau aus der Esperantogruppe, die ich recht nett finde, und die auch schon hilfreich war, rief mich an, es sei ein Mord geschehen. Dann stellte sich heaus, daß ein gewisser M. aus einer anderen Esperantogruppe seinen Hund ermordet habe. Die Frau aus der Esperantogruppe gab mir eine Nummer in die linke Hand, die ich unbedingt links halten sollte. Sie las die Numme von einer Bühne aus vor. Als ich aufwachte, deutet ich den Traum so, daß ich mein Führhundeprojekt "umgebracht" habe, da es vielleicht körperlich nicht möglich ist, während der Dialysezeit einen Führhund zu haben. Aber gerade in letzter Zeit sehe ich so wenig wegen des Augenflimmerns, daß ich ihn unbedingt brauche. Die Gruppe interpretierte es so: Führhund heißt Hilfe. Eine Telefonnummer heißt auch Hilfe, Notruf. Dieser M., der seinen Hund umgebracht hat, ist ein ganz ruhiger und langsamer Typ. Ein anderer M. kam ebenfalls in meinem Leben vor, den ich mal in der Internet-Seelsorge (es gibt ja auch die TELEFON-Seelsorge) angeschrieben habe, um ihm mein Herz auszuschütten, da viele Leute, die mir helfen wollen, mich ohne zu fragen einfach am Arm packen, und er meinte, das dürfe niemand einfach so machen, da müsse man schon fragen, und ich solle meine Würde hier auch behaupten und mich nicht einfach so anpacken lassen. Ich verspreche mir ja auch von dem Hund, daß ich dann sicherer gehe, und daß mich dann vielleicht nicht laufend Passanten ohne Vorwarnung anpacken und wo hinzerren. Also haben wir wieder den Bezug vom Hund zum Telefon und zu dieser Nummer. Daß ich die Karte mit der Nummer unbedingt links halten sollte, interpretierten wir so, daß der Dialyseshunt auch links sei, und daß man den Führhundebügel auch links hält. Der Kursleiter meinte noch ganz verschmitzt, die Bühne stünde dafür, es öffentlich zu machen, daß ich eventuell Hilfe beim Hundeausführen bräuchte, wenn ich es nicht schaffen würde, und das könne ich ja beim Tauschring öffentlich machen. Und da in der Telefonnummer so viele Doppelzahlen vorkommen, das stünde dafür, daß wir fürderhin ja zu zweit seien, der Hund und ich. Der Hund stirbt nicht gleich, wenn er mal nicht ausgeführt wird, und schlimmstenfalls muß ich ihn halt wieder zuräck geben, und das bringt ihn auch nicht um. Ich fand diese Interpretation genial, so hat sich der Kreis geschlossen zwischen Hund, Telefonnummer und Zettel in der linken Hand, und ich empfand es als eine "runde Sache". Ich werde wohl das mit dem Führhund angehen. Träume sind wohl doch eine gute Hilfe.
In dieser Nacht träumte ich das erste Mal, daß ich aus dem Aufzug, von dem ich immer träume, der kreuz und quer, rauf und runter, nach links und nach rechts fährt und auch schräg, heile herausgekommen bin, und daß der Aufzug deshalb nicht umgekippt ist, weil ich einen großen Rucksack trug, der diese Seite, auf der ich stand, beschwert hat, denn ansonsten wäre ich alleine zu leicht gewesen. So hat der Rucksack doch seinen Sinn, den ich mitgeschleppt hatte. Ein Rucksack ist dasselbe wie ein Kreuz, wenn man eine Last trägt oder ein Päckchen zu tragen hat. Was man doch im Traum alles erfährt. So gescheit bin ich im Wachen nicht.
Das Ehepaar, welches die Traumkurse leitet, hat bei einer gewissen Hilde Schwarz lange Jahre Unterricht in Traumdeutung genommen und auch eine lange Traumtherapie bei dieser Frau gemacht. Hilde Schwarz, so sagte man mir gleich von Anfang an, sei blind gewesen und habe über die Träume einen Ausweg gefunden, mit ihrer damals fortschreitenden Erblindung fertig zu werden. Ich bekam auch gleich ein paar Kassetten mit einer Rundfunkaufnahme mit dieser bereits verstorbenen bemerkenswerten Frau in die Hand gedrückt. Schade, daß ich sie nicht mehr persönlich kennenlernen konnte.
In dieser sehr kleinen Gruppe von nur vier Leuten erzählt jeder einen Traum, und alle anderen und auch die Person selbst, sagen das, was ihnen dazu einfällt. Zunächst mußten wir eine Karte ziehen, die uns dann den ganzen Kurs über begleiten würde. Ich zog eine Karte von Salvador Dalí: "Das ökumenische Konzil", was mir nichts sagt, da ich nur das Vatikanische Konzil kenne, aber gut. Eine Frau mit einem Kreuz in der Hand sitzt da. Ich erzählte einen Traum, der mir spontan dazu einfiel. Ich komme in die Hölle, eine sehr nette Frau setzt mich auf eine Schaukel vor ein gelbes Kreuz und sagt, wenn ich mit den Füßen genau in die Mitte des Kreuzes treffe, darf ich aus der Hölle heraus. Daraufhin nahmen wir Bezug auf meine jetzige Situation, die ja auch die Hölle ist. Spontan fiel natürlich auch im Hinblick auf die Dalí-Karte den Teilnehmern die Redewendung ein "sein Kreuz auf sich nehmen", was ja bedeutet, sein Schicksal anzunehmen. Und erst, wenn ich "meine Mitte treffe", werde ich da herauskommen. Bisher schaukele ich noch immer vor und zurück und komme nur vorwärts und wieder zurück. So sehe ich auch derzeit meien Situation: Zwei Schritt vor, zwei zurück. Es ist schwer, dieses Kreuz auf sich zu nehmen. Die Sehbeeinträchtigung und die Dialyse gehen ja noch, aber was ich nicht akzeptieren kann, ist die Schlappheit, das Augenflimmern und der ganze andere Rattenschwanz, der sich durch die Dialyse bzw. durch die Intervalle dazwischen auftut, den ich ja hier hinlänglich beschrieben habe. Das ist etwas, das ich nicht auf mich nehmen kann. Muß ich nun weiter vor und zurück schaukeln, oder heißt: Kreuz auf sich nehmen, auch, die Situation anzupacken und das zu verändern, was geht und nicht passiv und duldsam und defaitistisch und ergeben sein Kreuz auf den Buckel zu nehmen. Die Frau auf dem Bild hat es ja schließlich auch nicht auf dem Rücken sondern in der Hand. Wie weit habe ich "es in der Hand", daß sich da noch etwas verbessern läßt? Und was ist meine Mitte, was kann ich noch aus mir und meinem Leben machen, und was finde ich noch, was zu mir paßt und machbar ist und auf mein Leben zugeschnitten ist, was mich da herausbringt, auch in puncto Arbeit oder sinnvolle Tätigkeit, sinnvoller Aufgabe, sinnvoller Beitrag, Weiterentwicklung, Verwirklickung von Vorhaben, Plänen, Projekten, Selbtverwirklichung, geht das überhaupt?
Jedenfalls ergab sich eine verblüffende Ähnlichkeit zu einem Traum, den mir die beiden dann sofort aus dem Buch von Hilde Schwarz vorlasen: Sie saß in einem Zug, der RÜCKWÄRTS fuhr. Vor ihrem Auge schaukelte eine Spinne vor und zurück, die ein GOLDENES KREUZ auf ihrem Rücken hatte. Ihre Augen wurden ja immer schlechter, und sie fühlte sich durch das Netz der Spinne eingewickelt und gefangen. Ich war total beeindruckt, wie ähnlich die Traumsymbole waren. Es ergaben sich sehr große Parallelen, die ich gut nachvollziehen konnte.
Der zweiten Traum, den ich erzählte, ging so: eine Frau aus der Esperantogruppe, die ich recht nett finde, und die auch schon hilfreich war, rief mich an, es sei ein Mord geschehen. Dann stellte sich heaus, daß ein gewisser M. aus einer anderen Esperantogruppe seinen Hund ermordet habe. Die Frau aus der Esperantogruppe gab mir eine Nummer in die linke Hand, die ich unbedingt links halten sollte. Sie las die Numme von einer Bühne aus vor. Als ich aufwachte, deutet ich den Traum so, daß ich mein Führhundeprojekt "umgebracht" habe, da es vielleicht körperlich nicht möglich ist, während der Dialysezeit einen Führhund zu haben. Aber gerade in letzter Zeit sehe ich so wenig wegen des Augenflimmerns, daß ich ihn unbedingt brauche. Die Gruppe interpretierte es so: Führhund heißt Hilfe. Eine Telefonnummer heißt auch Hilfe, Notruf. Dieser M., der seinen Hund umgebracht hat, ist ein ganz ruhiger und langsamer Typ. Ein anderer M. kam ebenfalls in meinem Leben vor, den ich mal in der Internet-Seelsorge (es gibt ja auch die TELEFON-Seelsorge) angeschrieben habe, um ihm mein Herz auszuschütten, da viele Leute, die mir helfen wollen, mich ohne zu fragen einfach am Arm packen, und er meinte, das dürfe niemand einfach so machen, da müsse man schon fragen, und ich solle meine Würde hier auch behaupten und mich nicht einfach so anpacken lassen. Ich verspreche mir ja auch von dem Hund, daß ich dann sicherer gehe, und daß mich dann vielleicht nicht laufend Passanten ohne Vorwarnung anpacken und wo hinzerren. Also haben wir wieder den Bezug vom Hund zum Telefon und zu dieser Nummer. Daß ich die Karte mit der Nummer unbedingt links halten sollte, interpretierten wir so, daß der Dialyseshunt auch links sei, und daß man den Führhundebügel auch links hält. Der Kursleiter meinte noch ganz verschmitzt, die Bühne stünde dafür, es öffentlich zu machen, daß ich eventuell Hilfe beim Hundeausführen bräuchte, wenn ich es nicht schaffen würde, und das könne ich ja beim Tauschring öffentlich machen. Und da in der Telefonnummer so viele Doppelzahlen vorkommen, das stünde dafür, daß wir fürderhin ja zu zweit seien, der Hund und ich. Der Hund stirbt nicht gleich, wenn er mal nicht ausgeführt wird, und schlimmstenfalls muß ich ihn halt wieder zuräck geben, und das bringt ihn auch nicht um. Ich fand diese Interpretation genial, so hat sich der Kreis geschlossen zwischen Hund, Telefonnummer und Zettel in der linken Hand, und ich empfand es als eine "runde Sache". Ich werde wohl das mit dem Führhund angehen. Träume sind wohl doch eine gute Hilfe.
In dieser Nacht träumte ich das erste Mal, daß ich aus dem Aufzug, von dem ich immer träume, der kreuz und quer, rauf und runter, nach links und nach rechts fährt und auch schräg, heile herausgekommen bin, und daß der Aufzug deshalb nicht umgekippt ist, weil ich einen großen Rucksack trug, der diese Seite, auf der ich stand, beschwert hat, denn ansonsten wäre ich alleine zu leicht gewesen. So hat der Rucksack doch seinen Sinn, den ich mitgeschleppt hatte. Ein Rucksack ist dasselbe wie ein Kreuz, wenn man eine Last trägt oder ein Päckchen zu tragen hat. Was man doch im Traum alles erfährt. So gescheit bin ich im Wachen nicht.
Blind vor Augenflimmern im Straßenverkehr
Sehr geehrter Herr Dr. XY, bitte sprechen Sie nochmals mit mir wegen
der Nebenwirkungen der Dialyseintervalle. Am Dienstag bin ich total quer
und falsch über die Kreuzung gelaufen, weil ich vor Augenflimmern nichts
mehr sehe, und wußte nicht mehr , wo ich war, weil ich dann auch immer etwas
benebelt bin. Ich bekomme einen halben Tag nach der Dialyse Augenflimmern,
Kopfsurren, Kribbeln, leichte Benommenheit (so wie bei einem Promille)
Ich sehe bis zur nächsten Dialyse teilweise gerade noch meine Hand vor
Augen. Dies müssen zwar andere Blinde auch aushalten, aber die sind daran
gewöhnt und haben nicht diese Schwankungen und sind auch sonst nicht
benommen oder geschwächt. Auch das häufig gehörte Argument, dann besser
daheim zu bleiben, greift nicht, da ich ja alleine lebe, und keiner für mich
einkaufen oder andere Besorgungen machen kann.
Ich halte diese Situation für gefährlich und beängstigend und empfinde es
als bedrohlich, so herumzulaufen. Ich bin daher sehr beunruhigt.
Ich bitte Sie, sich doch nochmals Gedanken zu machen, was wir tun können.
Ich habe Angst und bin besorgt und hoffe, ich konnte etwas davon auch auf
Sie übertragen. Ich bitte Sie, sich der Sache anzunehmen und mich davor zu
bewahren, überfahren zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
PS: Ich schicke diese E-Mail auch an meinen Mobilitätslehrer, mit dem ich
nun Training unter der Augenbinde durchführen werde, um mich in diesen
Situationen besser zurecht finden zu können, und ich sende sie zusätzlich
noch an einen guten Bekannten, der oft mit mir telefoniert und das ganze
Drama schon länger verfolgt und mir ebenfalls riet, mich an Sie als meinen
Arzt zu wenden.
der Nebenwirkungen der Dialyseintervalle. Am Dienstag bin ich total quer
und falsch über die Kreuzung gelaufen, weil ich vor Augenflimmern nichts
mehr sehe, und wußte nicht mehr , wo ich war, weil ich dann auch immer etwas
benebelt bin. Ich bekomme einen halben Tag nach der Dialyse Augenflimmern,
Kopfsurren, Kribbeln, leichte Benommenheit (so wie bei einem Promille)
Ich sehe bis zur nächsten Dialyse teilweise gerade noch meine Hand vor
Augen. Dies müssen zwar andere Blinde auch aushalten, aber die sind daran
gewöhnt und haben nicht diese Schwankungen und sind auch sonst nicht
benommen oder geschwächt. Auch das häufig gehörte Argument, dann besser
daheim zu bleiben, greift nicht, da ich ja alleine lebe, und keiner für mich
einkaufen oder andere Besorgungen machen kann.
Ich halte diese Situation für gefährlich und beängstigend und empfinde es
als bedrohlich, so herumzulaufen. Ich bin daher sehr beunruhigt.
Ich bitte Sie, sich doch nochmals Gedanken zu machen, was wir tun können.
Ich habe Angst und bin besorgt und hoffe, ich konnte etwas davon auch auf
Sie übertragen. Ich bitte Sie, sich der Sache anzunehmen und mich davor zu
bewahren, überfahren zu werden.
Mit freundlichen Grüßen
PS: Ich schicke diese E-Mail auch an meinen Mobilitätslehrer, mit dem ich
nun Training unter der Augenbinde durchführen werde, um mich in diesen
Situationen besser zurecht finden zu können, und ich sende sie zusätzlich
noch an einen guten Bekannten, der oft mit mir telefoniert und das ganze
Drama schon länger verfolgt und mir ebenfalls riet, mich an Sie als meinen
Arzt zu wenden.
Wie war's in Offenburg?
Für alle, die den letzten Eintrag gelesen haben, ich bin heile wieder zurück. In Offwenburg angelangt hat der Arzt sofort entschieden, denunteren Shunt still zu legen bzw. zu "unterbinden", da die Engstellen sich wieder gebildet hatten. Das war auch in meinem Sinne. Eine Anfrage, den Shunt am anderen Arm zu machen, wurde rigoros von beiden Ärzten abgelehnt. Ich wurde direkt in den OP gebracht. Bei einer Wader-Wecker-CD haben wir dann in einer halbstündigen OP den Shunt unterbunden. Es war eigentlich ein Klacks, der Eingriff ging schnell vonstatten.
Hinterher sollte ich gleich zur Dialyse, aber das dauerte ewig, bis sie mich abholten, und dann dauerte es noch ewig, da mich eine Gastärztin noch untersuchen wollte. Aus vier Dialysestunden wurden drei, dann sollten es zweieinhalb werden, eine Ärztin meinte sogar, ich bräuchte gar keine den Werten nach. Da war ich schon am Verzweifeln, aber der Chefarzt, der ja auch die OP durchgeführt hatte, kam zum Punktieren (ich hatte ihm vorher geschildert, daß meine Haut am Oberarm so elenfantendick sei, was er mir nicht glaubte, und so schlug ich ihm vor, sich bei einer Punktion ruhig mal selbst davon zu überzeugen), und er bestimmte dann Gott sei Dank, daß ich drei Stunden bekommen sollte. Am nächsten Tag bekam ich nochmal vier Stunden Dialyse. Am Mittwoch durfte ich schon wieder nach Hause.
So war also meine einschließlich Erstanlage fünfte OP nun vonstatten gegangen. Der Shunt ist nun am Oberarm, aber man kann auch noch am Unterarm bis zu ein paar Zentimeter unter der Anastomose stechen, da es eine Seit-zu-Seit-Fistel ist.
Bisher haben mir die Augen furchtbar geflimmert. Ich war total verzweifelt. Nun wird es langsam wieder besser, ich hoffe, es geht mal aufwärts. Der Arzt meinte, wenn ich mich mit diesem Shunt nun nicht endlich besser fühlen würde, müßte ich mich fragen lassen, ob es wirklich der Shunt ist. Er meint, daß wegen meines komischen Syndromes bestimmte Giftstoffe schlecht herausdialysiert würden, und wenn dann der Shunt noch swchlecht liefe, würde sich das so auswirken, aber genau könne man das auch nicht sagen. Wenigstens mal einer, der es zugibt, daß es Dinge in der Medizin gibt, die man nicht genau sagen kann.
Die Fäden sind raus, und diesmal hat sich auch kein Arzt erlaubt, wiede rblöde Kommentare zu machen, daß ich die OP nicht gebraucht hätte. Die zweite Stationsleiterin, die ja die Engstelle gesehen hatte, meinte, Sehen Sie, das habe ich mir gedacht, daß das eine Engstelle war, hatte ich doch recht. Na bitte, einmal jemand, der was gesehen hat, und es hat sich hinterher auch als richtig bestätigt.
Am Oberarm geht es saumäßig schlecht zu stechen, und ganz oben tut es brutal weh. Mal sehen, ob man den ganzen Oberarm auspunktieren kann, und wenn dieser Arm aufgearbeitet ist, was hoffentlich nicht so bald sein wird, hoffe ich, daß sie mir endlich den Shunt am anderen Arm legen.
Habe schonmal im Saarland bei einer Empfehlung eines Bekannten nachgefragt, ob er bereit wäre, den Shunt an den anderen Arm zu legen, da das Augenflimmern nicht wegging, und ich schon fast vors Auto gelaufen wäre. Aber man ließ mir ausrichten, der Herr Chefarzt habe die sehr lange Mail, in der ich die ganze Odyssee geschildert habe, noch nicht ganz gelesen und würde mir antworten, sobald er Zeit hat.
Falls das Augenflimmern wirklich am Shunt liegt, würde ich diese kleine Chance doch gerne nutzen. Heute flimmert es fast nicht, aber man muß das auf lange Sicht beobachten. Zwischendrin gibt es ja immer ein paar bessere Tage, aber ob der Trend auf lange Sicht aufwärts geht, weiß man halt nicht.
Hinterher sollte ich gleich zur Dialyse, aber das dauerte ewig, bis sie mich abholten, und dann dauerte es noch ewig, da mich eine Gastärztin noch untersuchen wollte. Aus vier Dialysestunden wurden drei, dann sollten es zweieinhalb werden, eine Ärztin meinte sogar, ich bräuchte gar keine den Werten nach. Da war ich schon am Verzweifeln, aber der Chefarzt, der ja auch die OP durchgeführt hatte, kam zum Punktieren (ich hatte ihm vorher geschildert, daß meine Haut am Oberarm so elenfantendick sei, was er mir nicht glaubte, und so schlug ich ihm vor, sich bei einer Punktion ruhig mal selbst davon zu überzeugen), und er bestimmte dann Gott sei Dank, daß ich drei Stunden bekommen sollte. Am nächsten Tag bekam ich nochmal vier Stunden Dialyse. Am Mittwoch durfte ich schon wieder nach Hause.
So war also meine einschließlich Erstanlage fünfte OP nun vonstatten gegangen. Der Shunt ist nun am Oberarm, aber man kann auch noch am Unterarm bis zu ein paar Zentimeter unter der Anastomose stechen, da es eine Seit-zu-Seit-Fistel ist.
Bisher haben mir die Augen furchtbar geflimmert. Ich war total verzweifelt. Nun wird es langsam wieder besser, ich hoffe, es geht mal aufwärts. Der Arzt meinte, wenn ich mich mit diesem Shunt nun nicht endlich besser fühlen würde, müßte ich mich fragen lassen, ob es wirklich der Shunt ist. Er meint, daß wegen meines komischen Syndromes bestimmte Giftstoffe schlecht herausdialysiert würden, und wenn dann der Shunt noch swchlecht liefe, würde sich das so auswirken, aber genau könne man das auch nicht sagen. Wenigstens mal einer, der es zugibt, daß es Dinge in der Medizin gibt, die man nicht genau sagen kann.
Die Fäden sind raus, und diesmal hat sich auch kein Arzt erlaubt, wiede rblöde Kommentare zu machen, daß ich die OP nicht gebraucht hätte. Die zweite Stationsleiterin, die ja die Engstelle gesehen hatte, meinte, Sehen Sie, das habe ich mir gedacht, daß das eine Engstelle war, hatte ich doch recht. Na bitte, einmal jemand, der was gesehen hat, und es hat sich hinterher auch als richtig bestätigt.
Am Oberarm geht es saumäßig schlecht zu stechen, und ganz oben tut es brutal weh. Mal sehen, ob man den ganzen Oberarm auspunktieren kann, und wenn dieser Arm aufgearbeitet ist, was hoffentlich nicht so bald sein wird, hoffe ich, daß sie mir endlich den Shunt am anderen Arm legen.
Habe schonmal im Saarland bei einer Empfehlung eines Bekannten nachgefragt, ob er bereit wäre, den Shunt an den anderen Arm zu legen, da das Augenflimmern nicht wegging, und ich schon fast vors Auto gelaufen wäre. Aber man ließ mir ausrichten, der Herr Chefarzt habe die sehr lange Mail, in der ich die ganze Odyssee geschildert habe, noch nicht ganz gelesen und würde mir antworten, sobald er Zeit hat.
Falls das Augenflimmern wirklich am Shunt liegt, würde ich diese kleine Chance doch gerne nutzen. Heute flimmert es fast nicht, aber man muß das auf lange Sicht beobachten. Zwischendrin gibt es ja immer ein paar bessere Tage, aber ob der Trend auf lange Sicht aufwärts geht, weiß man halt nicht.
Sonntag, 29. Juni 2008
Shunt wieder am Zugehen, Hallo Offenburg
Der Shunt ist wieder am Zugehen. Neulich ist die zweite Stationsleitung nicht mal reingekommen und mußte kämpfen. Da hat sogar mit dieser Schwester eine Krankenschwester überhaupt das erste Mal das Wort "Engstelle" freiwillig von sich aus in den Mund genommen. Wir konnten sogar mit den zweit dicksten Nadeln nur 280ml/Min fahren. Die Dialyse war dann auch entsprechend miserabel, so daß ich mit einem etwas höheren Kalium als zumindest sonst das nächste Mal ankam.
Die ganze Zeit war mein Kaliumwert so niedrig, daß ich essen konnte, was ich will. Ich habe mich fast schon angestrengt, zu "sündigen", und der Wert stieg allerweile noch nich tan trotz Kirschen, Datteln und anderer Kaliumbomben. Nun nach dieser schlechten Dialyse war dann am Samstag auch wieder nicht viel zu machen. Trotz Zweierkalium kam ich am Ende auf soviel, was ich sonst am ANFANG der Dialyse habe. Das heißt, es gab wohl gar keine Effektivität. Vielleicht haben nun aber auch einfach nur die "Sünden" der letzten Woche angeschlagen. Aber für das Ende einer Dialyse war der Wert definitiv zu hoch. Nun habe ich wieder mal in Offenburg angerufen, und die wollten mich gleich am Montag haben. Zunächst wollte ich den Donnerstag nehmen, damit ich nicht so schlapp bin, weil ich ja von Samstag auf Montag sonst immer Montagmorgen zur Dialyse gehe, und dann muß ich ja erst noch Zug fahren. So verblieben wir zunächst bei D onnerstag. Aber ich habe dann einfach vom Gefühl her gedacht, ich fahre doch schon am Montag. Heute, Sonntag rief ich also an, und prompt bekam ich sofort den Montagstermin. Nun schleppe ich mich halt schon morgen hin und bekomme dann dort mittags die Dialyse, anstatt bis Donnerstag zuzuwarten.
In meinem Zentrum wollten sie einen Ultraschall machen, aber ich bin gar nicht erst drauf eingegangen und habe erklärt, daß man bei mir im Ultraschall nichts sieht. WIR haben aber ein GANZ BESONDERS GUTES Ultraschallgerät, das ist sogar in FARBE! Trotzdem, lieber fahre ich gleich los und hoffe, der Arzt dort sieht es auch so wie ich.
Ich hoffe auch, daß ENDLICH der Shunt verlegt wird. Ich weigere mich ansonsten, den ZIrkus weiter mitzumachen und wieder und wieder zur Shuntrevision zu gehen. Außerdem habe ich am Unterarm Schmerzen, sowohl beim Reinstechen als auch, wenn ich zu Hause bin. Ich werde diese Woche versuchen, daß der Knoten endlich platzt! Wenn nicht, schneide ich diesen gordischen Knoten auf meine Art durch! SO will ich nicht mehr weiterleben! Ich werde alles in meiner Macht Stehende Tun, um diesen Knoten zum Platzen zu bringen. Habe ich mich deutlich ausgedrückt. Lest hierzu a uch "Hexenwand".
Dazu gehört auch, daß endlich jemand die Quälereien und das Mobbing meiner Internatszeit anerkennt. Das wurde bis heute von damals noch nicht getan. Dies ist auch vollkommen unnormal! Auch hier wede ich alles tun, um den Knoten endlich platzen zu lassen, damit diese Traumata von damals (siehe meine Kurzbiographie hier im BLOG) endlich anerkannt und somit abgelegt werden können!
Der KNALL WIRD sonst kommen!
Viele Grüße, so oder so komme ich aus dieser Situation heraus, und ich hoffe, wenn alle diesen BLOG lesen, werden sie vielleicht mit etwas Mühe meine NOt erkennen, die sie zu meinen Lebzeiten nie einsehen, verstehen oder nachfühlen wollten.
ICH WILL leben, wollte IMMER leben, aber SO NICHT!
Die ganze Zeit war mein Kaliumwert so niedrig, daß ich essen konnte, was ich will. Ich habe mich fast schon angestrengt, zu "sündigen", und der Wert stieg allerweile noch nich tan trotz Kirschen, Datteln und anderer Kaliumbomben. Nun nach dieser schlechten Dialyse war dann am Samstag auch wieder nicht viel zu machen. Trotz Zweierkalium kam ich am Ende auf soviel, was ich sonst am ANFANG der Dialyse habe. Das heißt, es gab wohl gar keine Effektivität. Vielleicht haben nun aber auch einfach nur die "Sünden" der letzten Woche angeschlagen. Aber für das Ende einer Dialyse war der Wert definitiv zu hoch. Nun habe ich wieder mal in Offenburg angerufen, und die wollten mich gleich am Montag haben. Zunächst wollte ich den Donnerstag nehmen, damit ich nicht so schlapp bin, weil ich ja von Samstag auf Montag sonst immer Montagmorgen zur Dialyse gehe, und dann muß ich ja erst noch Zug fahren. So verblieben wir zunächst bei D onnerstag. Aber ich habe dann einfach vom Gefühl her gedacht, ich fahre doch schon am Montag. Heute, Sonntag rief ich also an, und prompt bekam ich sofort den Montagstermin. Nun schleppe ich mich halt schon morgen hin und bekomme dann dort mittags die Dialyse, anstatt bis Donnerstag zuzuwarten.
In meinem Zentrum wollten sie einen Ultraschall machen, aber ich bin gar nicht erst drauf eingegangen und habe erklärt, daß man bei mir im Ultraschall nichts sieht. WIR haben aber ein GANZ BESONDERS GUTES Ultraschallgerät, das ist sogar in FARBE! Trotzdem, lieber fahre ich gleich los und hoffe, der Arzt dort sieht es auch so wie ich.
Ich hoffe auch, daß ENDLICH der Shunt verlegt wird. Ich weigere mich ansonsten, den ZIrkus weiter mitzumachen und wieder und wieder zur Shuntrevision zu gehen. Außerdem habe ich am Unterarm Schmerzen, sowohl beim Reinstechen als auch, wenn ich zu Hause bin. Ich werde diese Woche versuchen, daß der Knoten endlich platzt! Wenn nicht, schneide ich diesen gordischen Knoten auf meine Art durch! SO will ich nicht mehr weiterleben! Ich werde alles in meiner Macht Stehende Tun, um diesen Knoten zum Platzen zu bringen. Habe ich mich deutlich ausgedrückt. Lest hierzu a uch "Hexenwand".
Dazu gehört auch, daß endlich jemand die Quälereien und das Mobbing meiner Internatszeit anerkennt. Das wurde bis heute von damals noch nicht getan. Dies ist auch vollkommen unnormal! Auch hier wede ich alles tun, um den Knoten endlich platzen zu lassen, damit diese Traumata von damals (siehe meine Kurzbiographie hier im BLOG) endlich anerkannt und somit abgelegt werden können!
Der KNALL WIRD sonst kommen!
Viele Grüße, so oder so komme ich aus dieser Situation heraus, und ich hoffe, wenn alle diesen BLOG lesen, werden sie vielleicht mit etwas Mühe meine NOt erkennen, die sie zu meinen Lebzeiten nie einsehen, verstehen oder nachfühlen wollten.
ICH WILL leben, wollte IMMER leben, aber SO NICHT!
Samstag, 24. Mai 2008
Die Hexenwand hat einen Namen: Enttäuschung
Enttäuschung: Die Nasen-OP war schmerzhaft und hat Geld gekostet. Aber niemand, der von der OP wußte, hat wirklich eine Veränderung bemerkt.
Ich habe mir mehrfach meinen Shunt aufdehnen lassen, weil es mir schlecht geht, aber er ging immer wieder zu
Ich habe mich mehrfach und immer wieder um Aufträge bemüht, aber es komt nie etwas, und diesmal hat mir wieder jemand Hoffnungen gemacht, und wieder ist es nichts außer Werbung für ein Netzwerk
Ich habe 800 Euro für das Lasern der Kinnhaare ausgegeben, habe 10 schmerzhafte Sitzungen über mich ergehen lassen, und dennoch ist alles wieder nachgewachsen
Die Nasenscheidewand-Begradigung hat nicht erbracht, daß ich besser Luft aus dem rechten Nasenloch bekomme, und die Trigeminus-Neuralgien aufhören
Die Verkleinerung meiner Nasenmuscheln hat nicht dazu geholfen, daß ich nicht mehr schniefen muß, und daß meine Nase weiter wird, und die schnupfige Stimme besser wird
Ich habe NIEMALS WUNDER erwartet. Wenn mir alle immer sagen, ich hätte zu hohe Erwartungen und würde Wunder erwarten, möchte ich mit den KOPF gegen die WAND schlagen! Ich erwarte keine Wunder! Ein Wunder wäre, wenn ich ohne all diese Schmerzen und Kosten "geheilt" würde. Aber ich darf doch wohl erwarten, daß all dieser Aufwand, al diese Anstrengungen, all das Geld und all diese Kämpfe auch einmal wenigstens Efolg bringen! Es ist physikalisch nicht möglich, daß sich einfach GAR nichts bessert.
GAR nichts bessert sich nur bei jemandem, der nichts tut. Bei all dem, was ich tue, müßte sich auch etwas bessern. Bei einem normalen Menschen würde sich bei den Anstrengungen auch zwangsläufig etwas verbessern.
Die Ergebnisse, die ich habe, kommen normalerweise nur bei jemandem raus, der nichts tut. Wenn ein normaler Mensch so kämpft wie ich, kommt normalerweise ZEHNMAL soviel heraus wie bei mir, aber niemals einfach nur NICHTS!
Ich kämpfe wie für 10 Menschen und erhalte ein ZEHNTEL dessen, was normale Menschen schaffen. Wenn man so wenig Ertrag hat wie ich, muß man das fast schon aktiv ansteuern und sich extrem dumm anstellen, so viel Mißerfolg zu haben!
Ich erwarte keine Wunder. Ich erwarte nicht, daß mir alles zufällt, ich erwarte nicht, daß alles immer reibungslos klappt. Aber ich erwarte, daß es wenigstens überhaupt klappt!
Ich bekomme Wasser und Brot, und die normalen Menschen bekommen einfachste Hausmannskost. Aber alle unterstellen mir, ich erhielte die gleiche einfache Hausmannskost wie alle anderen und würde aber Kaviar und Sekt haben wollen. Dabei bekomme ich Wasser und Brot und wäre schon mit einfacher Hausmannskost zufrieden. Wahrscheinlich gehen alle nur von sich aus und hätten selbst gerne Kaviar und Sekt und unterstellen mir daher, daß ich das haben wollte. Ich bin im Grunde wesentlich bescheidener als alle anderen Menschen.
Auch wird mir immer unterstellt, ich würde immer gleich aufgeben. Ich könnte auch hier mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Ich gebe zehnmal später auf als andere und erreiche dennoch nur soviel wie jemand, der gleich aufgibt. Daher denken alle, ich würde sofort aufgeben und sehen nicht, wie sehr ich kämpfe. Würden normale Menschen so viel kämpfen wie ich, wäre ihr Ergebnis nicht so mager. Daher denken alle: Die hat so ein mageres Ergebnis, die gibt sicher nur zu schnell auf. Niemand sieht, wie sehr ich vorher schon gekämpft habe.
Die Hexenwand bedeutet, daß alles, was ich probiere, nur zu einem festen Punkt geht und nicht weiter, dies sind die "Hexenpunkte":
daß ich keine Arbeit oder Aufträge bekomme
daß ich nie recht habe
daß es mir nie gesundheitlich gut gehen darf
daß keine OP gelingen darf, nichts an mir verändert werden darf, bzw. daß jede Veränderung nur wieder zum alten Ergebnis führen muß, wider alle physikalischen Gesetze!
daß ich nie jemanden finde, der mich versteht
daß ich immer nur die Minimallösung bekomme und nie einmal eine einschneidende Veränderung oder Verbesserung trotz Anstrengung und aller dafür erforderlichen Unternehmungen
daß meine Haare nur zu einer magischen Grenze wachsen und ab der Grenze sofort abbrechen
daß ich nur 30 Minuten auf dem Heimtrainer sitzen kann, und sobald ich darüber hinaus gehe, sofort krank werde und wieder von vorne bei 5 Minuten anfangen muß
daß ich nie jemanden finde, der mit mir musiziert
daß sich bei mir nie jemand entschuldigen bzw. Fehler oder Irrtümer zugeben kann
Ein Wunder wäre FÜR MICH schon, wenn einmal die normalen physikalischen Gesetze zutreffen würden, eine OP etwas bringen würde, eine Unternehmung oder eine Maßnahme Erfolg bringen würde.
Deswegen glaube ich an die "Hexenwand".
Ich habe mir mehrfach meinen Shunt aufdehnen lassen, weil es mir schlecht geht, aber er ging immer wieder zu
Ich habe mich mehrfach und immer wieder um Aufträge bemüht, aber es komt nie etwas, und diesmal hat mir wieder jemand Hoffnungen gemacht, und wieder ist es nichts außer Werbung für ein Netzwerk
Ich habe 800 Euro für das Lasern der Kinnhaare ausgegeben, habe 10 schmerzhafte Sitzungen über mich ergehen lassen, und dennoch ist alles wieder nachgewachsen
Die Nasenscheidewand-Begradigung hat nicht erbracht, daß ich besser Luft aus dem rechten Nasenloch bekomme, und die Trigeminus-Neuralgien aufhören
Die Verkleinerung meiner Nasenmuscheln hat nicht dazu geholfen, daß ich nicht mehr schniefen muß, und daß meine Nase weiter wird, und die schnupfige Stimme besser wird
Ich habe NIEMALS WUNDER erwartet. Wenn mir alle immer sagen, ich hätte zu hohe Erwartungen und würde Wunder erwarten, möchte ich mit den KOPF gegen die WAND schlagen! Ich erwarte keine Wunder! Ein Wunder wäre, wenn ich ohne all diese Schmerzen und Kosten "geheilt" würde. Aber ich darf doch wohl erwarten, daß all dieser Aufwand, al diese Anstrengungen, all das Geld und all diese Kämpfe auch einmal wenigstens Efolg bringen! Es ist physikalisch nicht möglich, daß sich einfach GAR nichts bessert.
GAR nichts bessert sich nur bei jemandem, der nichts tut. Bei all dem, was ich tue, müßte sich auch etwas bessern. Bei einem normalen Menschen würde sich bei den Anstrengungen auch zwangsläufig etwas verbessern.
Die Ergebnisse, die ich habe, kommen normalerweise nur bei jemandem raus, der nichts tut. Wenn ein normaler Mensch so kämpft wie ich, kommt normalerweise ZEHNMAL soviel heraus wie bei mir, aber niemals einfach nur NICHTS!
Ich kämpfe wie für 10 Menschen und erhalte ein ZEHNTEL dessen, was normale Menschen schaffen. Wenn man so wenig Ertrag hat wie ich, muß man das fast schon aktiv ansteuern und sich extrem dumm anstellen, so viel Mißerfolg zu haben!
Ich erwarte keine Wunder. Ich erwarte nicht, daß mir alles zufällt, ich erwarte nicht, daß alles immer reibungslos klappt. Aber ich erwarte, daß es wenigstens überhaupt klappt!
Ich bekomme Wasser und Brot, und die normalen Menschen bekommen einfachste Hausmannskost. Aber alle unterstellen mir, ich erhielte die gleiche einfache Hausmannskost wie alle anderen und würde aber Kaviar und Sekt haben wollen. Dabei bekomme ich Wasser und Brot und wäre schon mit einfacher Hausmannskost zufrieden. Wahrscheinlich gehen alle nur von sich aus und hätten selbst gerne Kaviar und Sekt und unterstellen mir daher, daß ich das haben wollte. Ich bin im Grunde wesentlich bescheidener als alle anderen Menschen.
Auch wird mir immer unterstellt, ich würde immer gleich aufgeben. Ich könnte auch hier mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Ich gebe zehnmal später auf als andere und erreiche dennoch nur soviel wie jemand, der gleich aufgibt. Daher denken alle, ich würde sofort aufgeben und sehen nicht, wie sehr ich kämpfe. Würden normale Menschen so viel kämpfen wie ich, wäre ihr Ergebnis nicht so mager. Daher denken alle: Die hat so ein mageres Ergebnis, die gibt sicher nur zu schnell auf. Niemand sieht, wie sehr ich vorher schon gekämpft habe.
Die Hexenwand bedeutet, daß alles, was ich probiere, nur zu einem festen Punkt geht und nicht weiter, dies sind die "Hexenpunkte":
daß ich keine Arbeit oder Aufträge bekomme
daß ich nie recht habe
daß es mir nie gesundheitlich gut gehen darf
daß keine OP gelingen darf, nichts an mir verändert werden darf, bzw. daß jede Veränderung nur wieder zum alten Ergebnis führen muß, wider alle physikalischen Gesetze!
daß ich nie jemanden finde, der mich versteht
daß ich immer nur die Minimallösung bekomme und nie einmal eine einschneidende Veränderung oder Verbesserung trotz Anstrengung und aller dafür erforderlichen Unternehmungen
daß meine Haare nur zu einer magischen Grenze wachsen und ab der Grenze sofort abbrechen
daß ich nur 30 Minuten auf dem Heimtrainer sitzen kann, und sobald ich darüber hinaus gehe, sofort krank werde und wieder von vorne bei 5 Minuten anfangen muß
daß ich nie jemanden finde, der mit mir musiziert
daß sich bei mir nie jemand entschuldigen bzw. Fehler oder Irrtümer zugeben kann
Ein Wunder wäre FÜR MICH schon, wenn einmal die normalen physikalischen Gesetze zutreffen würden, eine OP etwas bringen würde, eine Unternehmung oder eine Maßnahme Erfolg bringen würde.
Deswegen glaube ich an die "Hexenwand".
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